Neue Stammtisch-Termine

Auch in diesem Jahr bietet PfiB-MH wieder einen monatlichen Stammtisch im Café des SOS-Familienzentrums für alle Pflegeeltern zum gemeinsamen Austausch an.

Unter Termine/Veranstaltungen sind die geplanten Termine für 2016 aufgelistet.

Am 04.02.2016 von 10 – 12 Uhr findet unser erster Stammtisch in diesem Jahr statt.

Wir treffen uns zum gemeinsamen Frühstück, können uns kennen lernen und miteinander austauschen. Wir können zukünftige Treffen / Veranstaltungen planen oder auch bestimmte Themen aufgreifen.

Alle Pflegefamilien aus Marzahn/Hellersdorf sind herzlich eingeladen, an unseren Stammtischen teilzunehmen.

Herzlich Willkommen sind auch eure Kinder. Sie können im großen Spielzimmer spielen, malen oder basteln und vielleicht sogar neue Freunde finden.

 

 

Weihnachtsfeier 2015

Weihnachtsfeier 2015

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier im Landgasthaus Eiche hielt für alle Pflegekinder und Pflegeeltern ein paar Überraschungen bereit. Mit dabei waren unsere Tombola mit vielen schönen Geschenken, weihnachtliche Basteleien, Zauberer Vitaliy Weiss mit seinen magischen Tricks, ein reichhaltiges Buffet und zum Schluss kam auch noch der Weihnachtsmann und brachte mit seinem bärtigen Charme etwas Süßes.

Zum Gelingen unserer gemeinsamen Weihnachtsfeier hatte wieder eine große Spende aus dem Lostopf der Berliner Sparkasse, die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales sowie Herr Walter vom SOS-Familienzentrum Berlin beigetragen. Vielen Dank auch an all die anderen Spender, die unsere Tombola bereicherten.

Ein ganz besonderer Dank geht an Jacqueline und all die anderen fleißigen Helferlein, die sich mit viel Engagement und Fleiß bemühten, allen Pflegefamilien gerecht zu werden. Dass solch eine große Weihnachtsfeier nicht perfekt sein kann, versteht sich von selbst und ist auch nicht so wichtig. Ziel unserer Weihnachtsfeier für alle Pflegefamilien ist, allen Pflegeeltern für ihre Arbeit mit ihren Pflegekindern zu danken, um sich kennenzulernen und untereinander austauschen zu können.

Zum großen Bedauern fiel unsere schöne Musikanlage aus. Unser lieber Techniker Uli fuhr sofort wieder los, um Ersatz zu beschaffen, unterwegs wurde er jedoch aufgehalten, so dass er leider nicht mehr wiederkommen konnte. Was wir nicht wussten, war, dass lediglich die Steckdose ausfiel. Es gab dort auch nur eine Steckdose. Ein kleiner Ersatz-CD-Player konnte leider nicht das gewünschte Weihnachtsfeeling in den Saal bringen. Das ist sehr schade, war aber leider nicht zu ändern.

Ich konnte bereits einige Meinungen von euch hören und hoffe, dass alle trotz einer nicht perfekten Weihnachtsfeier viel Spaß hatten.

Wir wünschen allen Pflegefamilien eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Hier noch ein paar Impressionen

Urteil zur Kostenheranziehung von Azubis in Pflegefamilien

Urteil zur Kostenheranziehung von Azubis in Pflegefamilien

Es gibt Neuigkeiten und ein aktuelles Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin zur Kostenheranziehung von jugendlichen Azubis, die noch in Pflegefamilien leben bzw. anderweitig über die Jugendhilfe betreut werden (z.B. in Wohngruppen, Erziehungsstellen etc.).

Seit 2013 gilt: „Bei vollstationären Leistungen haben junge Menschen und Leistungsberechtigte nach § 19 SGB VIII nach Abzug der in § 93 Absatz 2 genannten Beträge 75 Prozent ihres Einkommens als Kostenbeitrag einzusetzen. Es kann ein geringerer Kostenbeitrag erhoben oder gänzlich von der Erhebung des Kostenbeitrags abgesehen werden, wenn das Einkommen aus einer Tätigkeit stammt, die dem Zweck der Leistung dient. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um eine Tätigkeit im sozialen oder kulturellen Bereich handelt, bei der nicht die Erwerbstätigkeit, sondern das soziale oder kulturelle Engagement im Vordergrund stehen.“

» d.h., wenn man eine Ausbildung absolviert und dies in der Hilfeplanung vorgesehen ist, dann ist der Zweck dadurch erfüllt. Allerdings muss (vom Vormund) ein Antrag beim Jugendamt gestellt werden. Das Jugendamt muss dann in pflichtgemäßem Ermessen entscheiden (ggf. Widerspruch einlegen!).

Dies gilt auch z.B. für die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres, Tätigkeiten zur Finanzierung des Führerscheins.

Das aktuelle (anonymisierte) Urteil zur Kostenheranziehung aus dem Jahr 2015 des Verwaltungsgerichts Berlin (VG 18 K 443.14) kann unter folgendem Link eingesehen werden: Urteil zugunsten Pflegekind

Quelle: Careleaver-Kompetenznetz

Sommerfest für Pflegefamilien

Sommerfest für Pflegefamilien

Am Samstag, 06.06.2015 trafen sich einige Pflegefamilien zum diesjährigen Sommerfest. Bei herrlichem Sommerwetter hatten alle Kinder an verschiedenen Stationen, wie z.B. Dosen werfen, Gipsbilder bemalen, Sackhüpfen, am Glücksrad drehen und bei vielen anderen Dingen ihren Spaß. Bei leckeren, selbst gebackenen Kuchen, Eis, Obst und Kaffee konnten alle gemütlich zusammen sitzen und den Nachmittag genießen.

Ein großes Dankeschön an alle fleißigen Helferlein, die dieses Sommerfest ermöglichten. Ebenso gilt unser Dank auch den Helfern für ihren Einsatz an den verschiedenen Stationen.

Ein ganz besonderer Dank gilt Jacqueline und Marina, die das Sommerfest für alle organisierten, die Begegnungsstätte wählten und wunderschön schmückten, für Speis‘ und Trank sorgten, alles so schön aufgebaut hatten und das Sommerfest mit ihren Ideen zum Gelingen brachten.

Hier nun einige Impressionen vom Sommerfest:

Sommerfest in der Villa Pelikan

Sommerfest in der Villa Pelikan

Der Pflegekinderservice Marzahn-Hellersdorf lädt alle Pflegeeltern aus unserem Stadtbezirk zum Sommerfest am Freitag, den 05.06.2015 von 15 – 18 Uhr in die Villa Pelikan ein.

Im letzten Jahr hatten einige Kinder ein tolles Bühnenprogramm gezeigt. Wir sind gespannt, ob es in diesem Jahr auch wieder mutige Kids gibt. Ansonsten freuen wir uns auf einen regen Austausch mit anderen Pflegeeltern.

 

 

Ausflug in die Gärten der Welt

Ausflug in die Gärten der Welt

Am 15. Mai trafen sich einige Pflegefamilien zu einem gemeinsamen Ausflug in die „Gärten der Welt„. Mit Fußbällen, Softballspiel, Keksen und anderen Spielen bewappnet, hatten wir viel Spaß, vor allem unsere Kinder.

Mit Kindern ist so ein Ausflug immer ein Erlebnis. Von „Wo ist mein Kind?“ über „Oh, nasse Füße“ bis „Mmh, lecker Eis“, war Einiges dabei.

Einige Baustellen auf dem Gelände lassen bereits erahnen, was uns zur IGA 2017 erwartet. Die Spielplätze, der Irrgarten und die tollen Wiesen wurden von unseren Kindern gerne genutzt. Wir Erwachsene staunten oft, wie toll einzelne Flächen dort angelegt wurden, mit der Vielfalt an prächtigen Blumen und Pflanzen, Bäume in voller Blüte, ebenso der Rhododendronhain und manchesmal würde man sich solche wunderschönen Elemente auch im eigenen Garten wünschen. Der Märchengarten war natürlich ganz faszinierend für die Kleinen und jedes Märchen konnte erraten oder erlesen werden. Natürlich waren die vielen Wasserspiele immer ein ganz besonderes Highlight für unsere Kinder und lud alle zum Verweilen ein.

Das Wetter meinte es heute richtig gut mit uns und deshalb konnten wir auch einige schöne Fotos machen.

Wir freuen uns jetzt schon auf ein nächstes Mal.

 

PfiB-MH Sommerfest

PfiB-MH lädt zum gemeinsamen Sommerfest ein

 

Lust auf Sommer?

Unser Sommerfest für alle Pflegefamilien aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf findet am Samstag, den 06.06.2015 von 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr im FamilienHaus Kastanie in der Kastanienallee 55, 12627 Berlin statt.

Es gibt verschiedene Spielangebote für Kinder und ein großer Grill wartet darauf, zum Einsatz zu kommen. Wir wollen uns gemeinsam in Sommerlaune versetzen und unser erstes Sommerfest mit viel Spaß und Freude zusammen mit unseren Kindern verbringen.
Einzelheiten zum Sommerfest folgen noch – (ca. April / Mai 2015).
Eine Anmeldung zum Sommerfest ist erforderlich.

Fortbildung „Volljährigkeit von Pflegekindern“

Am 14.03.2015 nahm ich an der Fortbildung „Volljährigkeit von Pflegekindern“ teil.

Die großartige Referentin, Frau Henrike Hopp, Dipl. Sozialarbeiterin, Fachfrau im Pflegekinderwesen, ehrenamtliche Vormünderin und Betreuerin von Pflegekindern, Betreiberin und Redakteurin des Internetportals zur Pflegekindschaft und Adoption www.moses-online.de nahm sich viel Zeit, um uns Pflegeeltern viele Informationen zum Thema „Volljährigkeit von Pflegekindern“ zu vermitteln.

Neben der sehr lockeren Atmosphäre bei Kaffee, Tee und leckren Keksen gab es sowohl ernsthafte als auch sehr lustige Momente.

Es wurde deutlich, dass ein Pflegekind mit der Vollendung des 18. Lebensjahres ein „junger Volljähriger“ ist. Mit dem 18. Lebensjahr endet für Pflegekinder die „Hilfe zur Erziehung“. Ab diesem Zeitpunkt ist ein junger Volljähriger Leistungsberechtigter. Das heißt, alle Leistungen, worauf ein junger Volljähriger Anspruch hat, muss er/sie selbst beantragen. Der/Die junge Volljährige kann von nun an selbst entscheiden und muss z. B. Anträge selbst stellen. Das Sorgerecht der leiblichen Eltern endet, ebenso eine Amtsvormundschaft oder Einzelvormundschaft (z.B. Pflegeeltern). Es kann dann aber ein Betreuer eingesetzt werden, sofern der/die junge Volljährige dies benötigt und beim zuständigen Amtsgericht / Betreuungsgericht, in dessen Gerichtsbezirk der Betroffene seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, beantragt. Pflegeeltern können diese Betreuung (Ehrenamt) übernehmen.

Für junge Volljährige ist § 41 SGB VIII maßgeblich.

Was ändert sich für das Pflegekind bei Volljährigkeit?

Der folgende Verselbständigungsbogen ermöglicht Jugendlichen bzw. junge Volljährige eine Selbsteinschätzung und Bestandsaufnahme zur eigenen Selbständigkeit.

Selbsteinschätzungsbogen für Jugendliche auf dem Weg zur Volljährigkeit

Ein Antrag auf Hilfe für junge Volljährige muss frühzeitig, spätestens sechs Monate vor dem 18. Geburtstag von dem/der Jugendlichen eigenhändig gestellt werden. Es ist sinnvoll, bereits zum 17. Geburtstag in der Hilfeplanung alle möglichen Perspektiven für den bald jungen Volljährigen zu klären. Hierzu gilt § 37 Absatz 2a SGB VIII entsprechend. Zur Hilfeplanung sollten Pflegefamilien zusammen mit dem/der Jugendlichen eine Liste erstellen, worin ein weiterer Bedarf für eine Hilfe über das 18. Lebensjahr hinaus für junge Volljährige ersichtlich ist. Anhand des o.g. Selbsteinschätzungsbogen kann deutlich werden, worin der Bedarf bestehen wird und sollte im Antrag genau aufgelistet werden.

Beispiele: Kann der/die junge Volljährige mit Geld umgehen? Versteht er/sie Verträge und deren Inhalt? Ist er/sie in der Lage, eine eigene Haushaltsführung zu übernehmen? Kann er/sie Behördengänge selbständig erledigen? Weiß er/sie, wo er/sie sich bei Bedarf für verschiedene Lebenssituationen Hilfe holen kann? Kann er/sie Gefahren erkennen? Ist er/sie in der Lage, eine Tagesstruktur für sich selbst aufzustellen und einzuhalten, sich zu organisieren? Ist er/sie beziehungsfähig? usw.

Diese Fähigkeiten sind sowohl bei Jugendlichen als auch bei Pflegekindern, nicht automatisch zu erwarten. Manche junge Volljährige brauchen noch etwas Zeit zum Nachreifen. Der/Die junge Volljährige muss das Jugendamt davon überzeugen, dass z. B. seine/ihre Pflegefamilie für die weitere Hilfe sinnvoll, geeignet und unbedingt erforderlich ist, um in absehbarer Zukunft (ca. bis 21. Lebensjahr) für eine eigenständige Lebensführung befähigt werden zu können.

Hinweis: Bei jungen Volljährigen wird unterschieden zwischen seelisch behinderte junge Volljährige und wesentlich geistig, körperlich oder mehrfach behinderte Menschen.

Dieses Rundschreiben I Nr. 2/2009 regelt die Überleitung in die Familienpflege der Sozialhilfe nach SGB XII bei „wesentlich geistig, körperlich und mehrfach behinderten grundsätzlich volljährigen Menschen“ (18-26 Jahre).

Insgesamt war die Fortbildung sehr informativ und mit Frau Hopp hatten wir eine wunderbare Referentin. Vielen Dank Frau Hopp.

Ich empfehle allen Pflegeeltern, sich ein aktuelles Sozialgesetzbuch (SGB) zuzulegen. Zum Beispiel dieses vom WALHALLA-Verlag – ISBN: 978-3-8029-1985-5

Vormittags-Stammtisch

Vormittags-Stammtisch

Unser erster Vormittags-Stammtisch findet am Donnerstag, den 19.02.2015 um 10 Uhr im Café des SOS Familienzentrums statt.

Wir treffen uns zum gemeinsamen Frühstück, können uns kennen lernen und miteinander austauschen. Wir können zukünftige Treffen / Veranstaltungen planen oder auch bestimmte Themen aufgreifen.

Alle Pflegefamilien aus unserem Bezirk Marzahn/Hellersdorf sind herzlich eingeladen, an unserem Vormittags-Stammtisch teilzunehmen.

Herzlich Willkommen sind auch eure Kinder. Sie können im großen Spielzimmer vielleicht auch neue Freunde kennenlernen.

PfiB-MH bei Bezirksstadträtin Juliane Witt

Am 22.01.2015 trafen wir uns mit der Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Weiterbildung und Kultur, Juliane Witt und dem Jugendamtsleiter, Herrn Tille im Büro der Bezirksstadträtin.

Wir konnten über unsere Ziele, unser Engagement und Vorhaben für unsere Pflegefamilien berichten und auch einige Probleme aufzeigen, die es im Pflegekinderwesen in Marzahn/Hellersdorf gibt.

Wir haben deutlich gemacht, wie wichtig Anerkennung, Wertschätzung und Fortbildung in unserem Bezirk für unsere Pflegefamilien sind.

Für die Gestaltung von Festen wurde uns von der Jugendstadträtin Unterstützung zugesagt.

Jugendamtsleiter, Herr Tille wird unsere Schwerpunkt-Themen mit den betreffenden Stellen besprechen.

Für Mitte Februar wurde PfiB-MH ein Feedback versprochen.

Neues Jahr – neues Glück

PfiB-MH wünscht allen Pflegeeltern und Pflegekindern

ein erfolgreiches und gesundes Neues Jahr 2015 🙂

Hier werden demnächst alle wichtigen und aktuellen Ereignisse und Informationen für Pflegefamilien gepostet.

Wenn es Fragen zu bestimmten Themen gibt, die im Blog erwähnt werden sollten, schreibt uns bitte. Wir versuchen dann, so schnell wie möglich, die entsprechenden Informationen zusammenzutragen.