Neues Forum für Pflegeeltern

Neues Forum für Pflegeeltern

Ab sofort gibt es ein neues Forum hier auf der Website,

in dem sich Pflegeeltern untereinander austauschen und unterstützen können.

Im Forum könnt ihr eure Fragen in den entsprechenden Kategorien stellen oder auch auf Fragen anderer Pflegeeltern antworten.

PfiB-MH bietet hiermit noch eine weitere Möglichkeit, sich mit anderen Pflegeeltern auszutauschen.

Es sind reichlich Kategorien vorhanden, so dass ihr eure Fragen in die jeweilige Kategorie einordnen könnt.

So bleibt das Forum übersichtlich.

Nun wünsche ich allen Pflegeeltern viel Spaß im neuen Forum und einen regen Erfahrungsaustausch.

 

Weihnachtsfeier für Pflegefamilien

Weihnachtsfeier für alle Pflegefamilien

2016

Traditionell findet auch in diesem Jahr wieder eine

Weihnachtsfeier für alle Pflegefamilien statt.

Erstmalig können wir gemeinsam mit Pflegeeltern aus ganz Berlin und Brandenburg zusammen feiern, so dass auch ein überbezirklicher Austausch möglich wird.

Unsere Weihnachtsfeier findet am Samstag, den 10.12.2016 von 15-18 Uhr

in einem sehr großen Saal in Berlin-Kaulsdorf statt.

Anmeldungen über info@pfib-mh.de

Seid gespannt auf ein schönes Event,

auf unsere traditionelle Tombola mit vielen Geschenken

und viele andere Überraschungen.

Und, wenn wir es uns ganz doll wünschen,

kommt bestimmt auch der Weihnachtsmann

Weihnachtsmann

Spendenaktion

Spendenaktion für Hilfsbedürftige und Flüchtlinge in Marzahn-Hellersdorf

 
In unserem Bezirk Marzahn-Hellersdorf gibt es bisher 8 Notunterkünfte für geflüchtete Menschen.
Menschen, die vor Krieg, Terror und Hunger aus ihrer Heimat flüchteten.
Darunter sind auch viele Kinder, die die Flucht überlebt haben und nun in solchen Notunterkünften untergebracht sind.
Die Notunterkünfte sind auf Spenden angewiesen.
Insbesondere Sachspenden sind sehr gefragt.
 
Falls ihr also Kleidung, Kinderwagen, Kinderbetten, Spielsachen, gut erhaltene Schuhe für Männer, Frauen und Kinder usw. übrig habt, die ihr nicht mehr braucht, könnt ihr es an die jeweiligen Notunterkünfte spenden. Jede Notunterkunft führt Bedarfslisten, was aktuell benötigt wird.
  • Gemeinschaftsunterkunft Blumberger Damm 163/165
  • Notunterkunft Bitterfelder Straße 11
  • Notunterkunft Bitterfelder Straße 13
  • Notunterkunft Brebacher Weg 15
  • Notunterkunft Carola-Neher-Straße 61
  • Notunterkunft Glambecker Ring 54
  • Notunterkunft Marzahner Chaussee 231
  • Notunterkunft Rudolf-Leonhard-Straße 15

 

Neue Stammtisch-Termine

Auch in diesem Jahr bietet PfiB-MH wieder einen monatlichen Stammtisch im Café des SOS-Familienzentrums für alle Pflegeeltern zum gemeinsamen Austausch an.

Unter Termine/Veranstaltungen sind die geplanten Termine für 2016 aufgelistet.

Am 04.02.2016 von 10 – 12 Uhr findet unser erster Stammtisch in diesem Jahr statt.

Wir treffen uns zum gemeinsamen Frühstück, können uns kennen lernen und miteinander austauschen. Wir können zukünftige Treffen / Veranstaltungen planen oder auch bestimmte Themen aufgreifen.

Alle Pflegefamilien aus Marzahn/Hellersdorf sind herzlich eingeladen, an unseren Stammtischen teilzunehmen.

Herzlich Willkommen sind auch eure Kinder. Sie können im großen Spielzimmer spielen, malen oder basteln und vielleicht sogar neue Freunde finden.

 

 

Neues Jahr 2016

PfiB-MH wünscht allen Pflegeeltern und Pflegekindern einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ein ganz besonderes, leichtes und gesundes Jahr 2016.

Jetzt stehen wir alle vor den neuen Kalendern
und freuen uns wieder aufs neue Jahr.
Wir wollen uns bessern, wollen viel verändern,
und sind doch froh, wenn’s wieder wird, wie es war.
Wir machen Pläne von Neujahr bis Silvester,
darüber noch hinaus, das ist doch klar!
Doch Bequemlichkeit ist unseres Eifers Schwester,
so reicht es oft nur von Silvester bis Neujahr.

© Karl Werner Dickhöfer (*1938)

Weihnachtsfeier 2015

Weihnachtsfeier 2015

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier im Landgasthaus Eiche hielt für alle Pflegekinder und Pflegeeltern ein paar Überraschungen bereit. Mit dabei waren unsere Tombola mit vielen schönen Geschenken, weihnachtliche Basteleien, Zauberer Vitaliy Weiss mit seinen magischen Tricks, ein reichhaltiges Buffet und zum Schluss kam auch noch der Weihnachtsmann und brachte mit seinem bärtigen Charme etwas Süßes.

Zum Gelingen unserer gemeinsamen Weihnachtsfeier hatte wieder eine große Spende aus dem Lostopf der Berliner Sparkasse, die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales sowie Herr Walter vom SOS-Familienzentrum Berlin beigetragen. Vielen Dank auch an all die anderen Spender, die unsere Tombola bereicherten.

Ein ganz besonderer Dank geht an Jacqueline und all die anderen fleißigen Helferlein, die sich mit viel Engagement und Fleiß bemühten, allen Pflegefamilien gerecht zu werden. Dass solch eine große Weihnachtsfeier nicht perfekt sein kann, versteht sich von selbst und ist auch nicht so wichtig. Ziel unserer Weihnachtsfeier für alle Pflegefamilien ist, allen Pflegeeltern für ihre Arbeit mit ihren Pflegekindern zu danken, um sich kennenzulernen und untereinander austauschen zu können.

Zum großen Bedauern fiel unsere schöne Musikanlage aus. Unser lieber Techniker Uli fuhr sofort wieder los, um Ersatz zu beschaffen, unterwegs wurde er jedoch aufgehalten, so dass er leider nicht mehr wiederkommen konnte. Was wir nicht wussten, war, dass lediglich die Steckdose ausfiel. Es gab dort auch nur eine Steckdose. Ein kleiner Ersatz-CD-Player konnte leider nicht das gewünschte Weihnachtsfeeling in den Saal bringen. Das ist sehr schade, war aber leider nicht zu ändern.

Ich konnte bereits einige Meinungen von euch hören und hoffe, dass alle trotz einer nicht perfekten Weihnachtsfeier viel Spaß hatten.

Wir wünschen allen Pflegefamilien eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

Hier noch ein paar Impressionen

Urteil zur Kostenheranziehung von Azubis in Pflegefamilien

Urteil zur Kostenheranziehung von Azubis in Pflegefamilien

Es gibt Neuigkeiten und ein aktuelles Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin zur Kostenheranziehung von jugendlichen Azubis, die noch in Pflegefamilien leben bzw. anderweitig über die Jugendhilfe betreut werden (z.B. in Wohngruppen, Erziehungsstellen etc.).

Seit 2013 gilt: „Bei vollstationären Leistungen haben junge Menschen und Leistungsberechtigte nach § 19 SGB VIII nach Abzug der in § 93 Absatz 2 genannten Beträge 75 Prozent ihres Einkommens als Kostenbeitrag einzusetzen. Es kann ein geringerer Kostenbeitrag erhoben oder gänzlich von der Erhebung des Kostenbeitrags abgesehen werden, wenn das Einkommen aus einer Tätigkeit stammt, die dem Zweck der Leistung dient. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um eine Tätigkeit im sozialen oder kulturellen Bereich handelt, bei der nicht die Erwerbstätigkeit, sondern das soziale oder kulturelle Engagement im Vordergrund stehen.“

» d.h., wenn man eine Ausbildung absolviert und dies in der Hilfeplanung vorgesehen ist, dann ist der Zweck dadurch erfüllt. Allerdings muss (vom Vormund) ein Antrag beim Jugendamt gestellt werden. Das Jugendamt muss dann in pflichtgemäßem Ermessen entscheiden (ggf. Widerspruch einlegen!).

Dies gilt auch z.B. für die Absolvierung eines freiwilligen sozialen Jahres, Tätigkeiten zur Finanzierung des Führerscheins.

Das aktuelle (anonymisierte) Urteil zur Kostenheranziehung aus dem Jahr 2015 des Verwaltungsgerichts Berlin (VG 18 K 443.14) kann unter folgendem Link eingesehen werden: Urteil zugunsten Pflegekind

Quelle: Careleaver-Kompetenznetz

Careleaver Kompetenznetz

Careleaver Kompetenznetz

Careleaver sind ehemalige Pflege- und Heimkinder, die am Jugendhilfeende – zumeist ab 18 Jahren – vor der Verselbstständigung stehen.

Das Careleaver Kompetenznetz ist ein Team aus Fachkräften unterschiedlicher Professionen, die viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Careleavern haben. Um das Wissen zu bündeln, die Situation der Careleaver zu verbessern und den Careleavern eine Stimme zu geben, wurde das Careleaver Kompetenznetz gegründet.

Auf der Online-Plattform des Careleaver Kompetenznetzes werden aktuelle Informationen, Möglichkeiten zur Kommunikation und Kooperation angeboten.

Das Careleaver Kompetenznetz stellt für Careleaver (Pflegekinder, Heimkinder), Pflegeeltern und Träger sowie andere Interessierte wertvolle Informationen und Tipps auf ihrer Website zur Verfügung. Sie unterstützen bei der Koordination von Hilfsangeboten (wie z. B. Hausaufgabenbetreuung, Umzugshilfe, Patenschaften), die von BürgerInnen ehrenamtlich für Careleaver bereitgestellt werden. Es gibt Angebote zu Fortbildungen oder Workshops sowie regelmäßige Netzwerktreffen. Außerdem werden auf der Website interessante und nützliche Links (u. a. Rechtliches, Wohnungssuche, Beratungsstellen, Finanzierung, Ausbildungssuche etc.) zur Verfügung gestellt.

 

BBO Jugendhilfe

BBO Jugendhilfe – Berliner-Beratungs- und Ombudsstelle Jugendhilfe

Die BBO Jugendhilfe klärt über Rechte und Verfahren in der Jugendhilfe auf und unterstützt junge Menschen und ihre Familien (auch Pflegefamilien) in Konfliktfällen. Angeboten wird eine unabhängige, für die Betroffenen kostenfreie und vertrauliche Beratung. Junge Menschen und ihre Familien können sich an die Fachkräfte der BBO Jugendhilfe wenden, wenn sie ihre Rechte nicht hinreichend geachtet sehen.

BBO Jugendhilfe

Die Ombudsstelle in der Kienitzer Str. 110 ist wie folgt erreichbar:

Telefon: 030 / 629 812 69
montags von 17 bis 20 Uhr
dienstags und mittwochs von 10 bis 13 Uhr
donnerstags von 14 bis 17 Uhr

Fonds Sexueller Missbrauch

Fonds Sexueller Missbrauch

Einige Pflegekinder bringen ein besonders tragisches Päckchen mit.
Der Runde Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ (RTKM) hat in seinem Abschlussbericht die Einrichtung eines ergänzenden Hilfesystems für diejenigen empfohlen, die in ihrer Kindheit bzw. Jugend sexuellen Missbrauch erlitten haben und noch heute an dessen Folgewirkungen leiden.
Antragsberechtigt sind Betroffene, die als Kinder oder Jugendliche sexuell missbraucht wurden, also zum Tatzeitpunkt minderjährig waren. Zeitliche Voraussetzung ist, dass die Tat nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland (23. Mai 1949) und vor Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Rechte der Opfer sexuellen Missbrauchs (StORMG) am 30. Juni 2013 begangen wurde. Für Taten, die auf dem Gebiet der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) begangen wurden, ist das maßgebliche Anfangsdatum der 7. Oktober 1949.
Die Antragstellung ist nur noch bis Mai 2016 möglich!
Der Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich ermöglicht verschiedene Leistungen, die die Leistungen des gesetzlichen und sozialrechtlichen Systems ergänzen. Für diese sogenannten „Sachleistungen“ stehen pro Person maximal 10.000 Euro zur Verfügung. Besteht ein erhöhter Leistungsbedarf aufgrund von Behinderung, kann zusätzlich ein Mehrbedarf von bis zu 5.000 Euro bewilligt werden.

Bis zu dieser Höchstgrenze können folgende Hilfen, auch nebeneinander, gewährt werden:

  1. Psychotherapeutische Hilfen:

    • Fortführung einer Psychotherapie nach Beendigung der Finanzierung durch die Krankenversicherung
    • Vor- beziehungsweise Überbrückungsfinanzierung zu Beginn einer Psychotherapie,
    • Kostenübernahme für Psychotherapien, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden,
    • Kostenübernahme für anerkannte Komplementär- und Fachtherapien (unter anderem Bewegungs-, Musik-, Ergo-, Kunst- und Tiertherapien/Reittherapien).
  2. Übernahme von angemessenen Kosten zur individuellen Aufarbeitung des Erlebten, zum Beispiel angemessene Kosten, die im Zusammenhang mit Fahrten zum Ort des Geschehens oder zu therapeutischen Sitzungen anfallen, oder Kosten, die im Zusammenhang mit der Nutzung von Angeboten von Selbsthilfeorganisationen anfallen.
  3. Hilfe bei der Beschaffung von Heil- und Hilfsmitteln, zum Beispiel Physiotherapie, Ergotherapie, Bäder, Massagen, Logopädie (medizinische Dienstleistungen) und Rollstühle, Prothesen, Hörgeräte (sächliche medizinische Leistungen).
  4. Unterstützung beim Umgang mit Behörden oder Gerichten, wie zum Beispiel begleitende Assistenz oder individuelle Unterstützung, sofern die Kosten nicht durch andere Stellen abgedeckt werden.
  5. Unterstützung von Weiterbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen, zum Beispiel Kostenübernahme für das Nachholen von Schulabschlüssen, Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums oder Umschulungen.
  6. Zudem können auch Fahrtkosten zu den Beratungsstellen im Falle einer positiven Entscheidung über den Leistungsantrag übernommen werden. Diese werden von der Clearingstelle festgesetzt und auf die Gesamtsumme von bis zu 10.000 Euro (gegebenenfalls zuzüglich behinderungsbedingter Mehraufwendungen) angerechnet. Das Gleiche gilt für eine etwaige Begleitperson.
  7. Sofern ein besonderer Härtefall vorliegt, kann ausnahmsweise auch eine nicht zu den regulären Leistungen gehörende Unterstützung gewährt werden. Dazu gehört u.a. Unterstützung zur Verbesserung der Mobilität oder der Wohnsituation. Demgegenüber ist das Vorliegen einer sozialen Notlage allein für die Annahme eines Härtefalls nicht ausreichend. 
  8. Wichtig ist, dass die gewünschten Leistungen auch so begründet werden, dass das jeweilige Entscheidungsgremium der Clearingstelle einschätzen kann, ob die gewünschte Sachleistung geeignet ist, die Folgebeeinträchtigung des sexuellen Missbrauchs zumindest zu lindern. Zudem sind konkretere Angaben zu den gewünschten Hilfen, zum Beispiel zur Therapie und zum Umfang der gewünschten Therapie, sowie anfallende Kosten, hilfreich. 
Die Zahlungen aus diesem Fonds werden nicht auf ALG II oder Sozialhilfe angerechnet!
Es wird ein Antragsformular bereitgestellt, bei dessen sensibler Ausfüllung auch entsprechende Beratungsstellen helfen (zur Beschleunigung des Antragsverfahrens empfehlenswert).
Informationen unter

Fonds Sexueller Missbrauch

Auskünfte zu den Regelungen des Fonds und zum Ergänzenden Hilfesystem sowie Informationen zu Beratungsangeboten erhaltet ihr auch unter folgender kostenloser anonymisierter* Telefonnummer:

0800 400 10 50

* Ihre Telefonnummer wird nicht übermittelt.

Sprechzeiten

Mo: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Di: 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Fr: 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr

So: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Der Alltag hat uns wieder

Der Alltag hat uns wieder

Nach einer erholsamen, aber viel zu kurzen Sommerpause, fand nun heute wieder unser Stammtisch statt.

Bei herrlichem Sommerwetter und nach ausgiebigem Frühstück mit lecker Eiersalat, belegten Brötchen und Kaffee genossen wir die Sonnenstrahlen dieses Mal auch im Garten des SOS-Familienzentrums. Unsere Kinder konnten auf dem großen Holzschiff, im riesigen Tipi-Zelt oder mit anderen Spielgeräten spielen, während wir Pflegeeltern in der gemütlichen „Chill-Ecke“ saßen und uns über Neuigkeiten austauschten. Highlight für die Kinder war ein kleines Kätzchen, dass sie die ganze Zeit streichelten und sogar Fotos machten.

Schaut selbst